Woraus besteht ein Getreidekorn?

Ein Getreidekorn besteht aus einem backfähigen Mehlkern, einem vitaminreichen Keimling und mineralstoffhaltigen Schalenschichten.

Was ist eine Typenbezeichnung?

Die Typenbezeichnung ist eine Definition über die Höhe des Mineralstoffgehalts eines Mehles.
  • Je höher die Typenzahl, desto mehr Anteile der mineralstoffhaltigen Schalenschichten sind enthalten
  • Je höher die Typenzahl, desto dunkler ist das Mehl

Was für Typen gibt es bei Mehlen?

Das vermahlene Korn besteht aus einer mineralstoffhaltigen Schale und einem kohlenhydratreichem Mehlkörper. Wird nur der kohlenhydratreiche Mehlkörper vermahlen, entsteht das Mehl mit der kleinsten Typenbezeichnung, bei Weizenmehl beispielsweise Mehl Type 405. Wird das gesamte Korn vermahlen, entsteht Vollkornmehl, bei der Vermahlung von Weizen das Weizenvollkornmehl. Die Mehle mit unterschiedlichen Typenbezeichnungen liegen immer zwischen der Typenzahl die bei der reinen Vermahlung des Mehlkörpers und der reinen Vermahlung des ganzen Korns entstehen.

Wie werden Typenbezeichnungen festgelegt?

Typenbezeichnungen werden im Labor festgelegt. Es werden 100g Mehl (Trockenmasse) verbrannt, und anschließend wird die Asche gewogen. Beträgt die Asche von 100g verbranntem Mehl i. Tr. zum Beispiel 1.050 mg, dann wird das Mehl mit der Type 1050 bezeichnet.

Warum gibt es verschiedene Mehltypen?

Verschiedene Mehltypen bieten aufgrund den verschiedenen Anteilen an mineralstoffhaltigen Schalenschichten und backfähigem Mehlkern unterschiedliche Backeigenschaften. Es gibt verschiedene Mehltypen, um dadurch eine große Backvielfalt zu ermöglichen.

Weshalb heißt die Kunstmühle Benz Kunstmühle?

Der Name "Kunstmühle" stammt vom Begriff "Mahlkunst" ab und wurde bereits vor einigen Jahrzehnten geprägt. Damals war die Kunstmühle Benz  eine der ersten Mühlen, die das Mehl nicht mehr mit Hilfe von Mahlsteinen sondern in Walzenstühlen gemahlen hat.